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Deutsche Model United Nations e.V.
zuletzt aktualisiert: 13.09.2008
Der Verein
Der "Deutsche Model United Nations e.V." (DMUN e.V.) wurde im März 2003 als MUNBW e.V. gegründet, um die Trägerschaft der UN-Simulation MUNBW zu übernehmen. Da der Verein im Sommer 2005 auch die Trägerschaft des neu ins Leben gerufenen MUN-SH übernahm, wurde der Verein in den heutigen Namen umbenannt. DMUN e.V. ist als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Zweck von DMUN e.V. ist laut Satzung des Vereins "die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung. Der Satzungszweck wird danach durch die Planung und Veranstaltung von UNO-Simulationen, z.B. Model United Nations Baden-Württemberg (MUNBW) oder Model United Nations Schleswig-Holstein (MUN-SH), bei der Schüler und Studenten verschiedene Gremien der UNO simulieren und dadurch Aufbau, Funktionsweise und Systematik globaler Diplomatie und Internationaler Politik vermittelt bekommen, erreicht."
Daneben wurde mittlerweile auch ein weiteres Projekt ins Leben gerufen, das zum Ziel hat, Jugendlichen, die sonst eher nicht die Möglichkeiten dazu haben, zu ermöglichen an großen Internationalen UNO-Simulationen teilzunehmen. Außerdem engagiert sich der Verein auch sehr stark im "Jungen UNO Netzwerk Deutschland e.V." (JUNON) und unterstützt Schulen beim Aufbau eigener MUN-Planspiele.


Was ist Model United Nations?
Model United Nations (MUN) ist ein Planspielkonzept, bei dem verschiedene multinationale Organe der Vereinten Nationen authentisch simuliert werden. Dabei vertreten die teinehmenden Schüler bzw. Studenten möglichst realitätsnah die Positionen der von Ihnen vertretenen Länder in Generalversammung, Sicherheitsrat und anderen Gremien. Die Idee stammt aus Amerika und wird seit einigen Jahren auch in Deutschland umgesetzt.

Mit MUNBW und MUN-SH werden gezielt Jugendliche im Alter zwischen 16 und 23 Jahren angesprochen. Als Konferenzsprache wurde bewusst Deutsch gewählt, um insbesondere jüngeren Schülerinnen und Schülern eine aktive Teilnahme auch am inhaltlichen Teil der Konferenz zu ermöglichen, ohne dass Probleme mit der Sprache Diskussionen und Verhandlungen in den Hintergrund rücken. Damit wollen wir den potenziellen Teilnehmerkreis möglichst weit öffnen, um die Hintergründe und Abläufe der Politik auf multinationaler Ebene einem großen Kreis näher zu bringen.

Die Teilnehmer können sich in Delegationen mit ein bis sieben »Diplomaten« anmelden. Nach der Anmeldung wird jeder Delegation ein Land zugeordnet, das von jeweils einem Mitglied der Delegation in einem der simulierten Ausschüsse der Vereinten Nationen vertreten wird. In der Vorbereitungsphase müssen alle Teilnehmer Informationen über die politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, kulturelle Situation »ihres«; Landes sammeln, um während der Konferenzwoche die realen Positionen möglichst authentisch vertreten zu können.


Was habe ich damit zu tun?
Für die MUNBW-Konferenzen 2003 und 2004 habe ich im Organisationsteam mitgearbeitet. In beiden Jahren habe ich organisatorische Aufgaben im Bereich der Verwaltung des Planspiels wargenommen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betreut.

Seither konzentriere ich mich als Vorsitzender des Vereins auf die Koordinationsarbeit. Meine Aufgaben sind insbesondere, die Orga-Teams der einzelnen Konferenzen zu unterstützen z.B. durch die Klärung verschiedener rechtlicher und finanzieller Fragen (dazu habe ich natürlich auch einen Beraterstab, an den ich meinerseits auch einige Fragen weiterleite ;)). Der Verein versucht so, den Mitarbeitern der Planspiele Aufgaben abzunehmen, damit diese sich auf die inahltlichen Aspekte und ihre Teilnehmer konzentrieren können.
Mittelfristig ist auch geplant, die Aktivitäten des Vereins zu erweitern. So ist im Gespräch, evtl. noch weitere Simulationen der Vereinten Nationen unter der Trägerschaft von DMUN e.V. zu veranstalten und auch die Mitarbeit beim Jungen UNO Netzwerk (JUNON), das im Dezember 2005 aus der Taufe gehoben wurde, ist uns ein wichtiges Anliegen.


Vielen Dank!
An dieser Stelle möchte ich mich - man kann es nicht oft genug sagen - noch einmal bei allen bedanken, die Tag für Tag dazu beitragen, dass DMUN e.V. schon jetzt auf eine so erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann!! Ohne die tausenden von Stunden, die von den ausschließlich jugendlichen Helfern (zumeist Schüler und Studierende) geleistet werden hätten viele hundert Schüler wahrscheinlich kein MUN-Planspiel erleben dürfen. Zwar darf ich mich Vorsitzender dieses Projekts nennen, das heute schon nachhaltig in die Gesellschaft hinein wirkt, aber bei alldem bin ich allerhöchstens ein kleines Rad im Getriebe - die hauptsächliche Arbeit leisten viele andere ...






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