| Der Verein |
Der "Deutsche Model United Nations e.V." (DMUN e.V.) wurde
im März 2003 als MUNBW e.V. gegründet, um die Trägerschaft der UN-Simulation
MUNBW zu übernehmen. Da der Verein im Sommer 2005 auch die Trägerschaft
des neu ins Leben gerufenen MUN-SH übernahm, wurde der Verein in den
heutigen Namen umbenannt. DMUN e.V. ist als gemeinnütziger Verein
im Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.
Zweck von DMUN e.V. ist laut Satzung des Vereins "die Förderung
der Erziehung, Volks- und Berufsbildung. Der Satzungszweck wird danach
durch die Planung und Veranstaltung von UNO-Simulationen, z.B. Model
United Nations Baden-Württemberg (MUNBW) oder Model United Nations
Schleswig-Holstein (MUN-SH), bei der Schüler und Studenten verschiedene
Gremien der UNO simulieren und dadurch Aufbau, Funktionsweise und
Systematik globaler Diplomatie und Internationaler Politik vermittelt
bekommen, erreicht." Daneben wurde mittlerweile auch ein weiteres Projekt ins Leben gerufen, das zum Ziel hat, Jugendlichen, die sonst eher nicht die Möglichkeiten dazu haben, zu ermöglichen an großen Internationalen UNO-Simulationen teilzunehmen. Außerdem engagiert sich der Verein auch sehr stark im "Jungen UNO Netzwerk Deutschland e.V." (JUNON) und unterstützt Schulen beim Aufbau eigener MUN-Planspiele. |
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| Was ist Model United Nations? |
Model United Nations (MUN) ist ein Planspielkonzept, bei dem verschiedene
multinationale Organe der Vereinten Nationen authentisch simuliert
werden. Dabei vertreten die teinehmenden Schüler bzw. Studenten möglichst
realitätsnah die Positionen der von Ihnen vertretenen Länder in Generalversammung,
Sicherheitsrat und anderen Gremien. Die Idee stammt aus Amerika und
wird seit einigen Jahren auch in Deutschland umgesetzt.
Mit MUNBW und MUN-SH werden gezielt Jugendliche im Alter zwischen
16 und 23 Jahren angesprochen. Als Konferenzsprache wurde bewusst
Deutsch gewählt, um insbesondere jüngeren Schülerinnen und Schülern
eine aktive Teilnahme auch am inhaltlichen Teil der Konferenz zu ermöglichen,
ohne dass Probleme mit der Sprache Diskussionen und Verhandlungen
in den Hintergrund rücken. Damit wollen wir den potenziellen Teilnehmerkreis
möglichst weit öffnen, um die Hintergründe und Abläufe der Politik
auf multinationaler Ebene einem großen Kreis näher zu bringen.
Die Teilnehmer können sich in Delegationen mit ein bis sieben »Diplomaten«
anmelden. Nach der Anmeldung wird jeder Delegation ein Land zugeordnet,
das von jeweils einem Mitglied der Delegation in einem der simulierten
Ausschüsse der Vereinten Nationen vertreten wird. In der Vorbereitungsphase
müssen alle Teilnehmer Informationen über die politische, wirtschaftliche,
gesellschaftliche, kulturelle Situation »ihres«; Landes sammeln, um
während der Konferenzwoche die realen Positionen möglichst authentisch
vertreten zu können. |
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| Was habe ich damit zu tun? |
Für die MUNBW-Konferenzen 2003 und 2004 habe ich im Organisationsteam
mitgearbeitet. In beiden Jahren habe ich organisatorische Aufgaben
im Bereich der Verwaltung des Planspiels wargenommen und die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer betreut.
Seither konzentriere ich mich als Vorsitzender des Vereins auf die Koordinationsarbeit. Meine Aufgaben sind insbesondere, die Orga-Teams der einzelnen
Konferenzen zu unterstützen z.B. durch die Klärung verschiedener rechtlicher
und finanzieller Fragen (dazu habe ich natürlich auch einen Beraterstab, an den ich meinerseits auch einige Fragen weiterleite ;)). Der Verein versucht so, den Mitarbeitern
der Planspiele Aufgaben abzunehmen, damit diese sich auf die inahltlichen
Aspekte und ihre Teilnehmer konzentrieren können.
Mittelfristig ist auch geplant, die Aktivitäten des Vereins zu erweitern.
So ist im Gespräch, evtl. noch weitere Simulationen der Vereinten
Nationen unter der Trägerschaft von DMUN e.V. zu veranstalten und
auch die Mitarbeit beim Jungen UNO Netzwerk (JUNON), das im Dezember
2005 aus der Taufe gehoben wurde, ist uns ein wichtiges Anliegen. |
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| Vielen Dank! |
| An dieser Stelle möchte ich mich - man kann es nicht oft genug
sagen - noch einmal bei allen bedanken, die Tag für Tag dazu
beitragen, dass DMUN e.V. schon jetzt auf eine so erfolgreiche
Geschichte zurückblicken kann!! Ohne die tausenden von Stunden, die
von den ausschließlich jugendlichen Helfern (zumeist Schüler und
Studierende) geleistet werden hätten viele hundert Schüler
wahrscheinlich kein MUN-Planspiel erleben dürfen. Zwar darf ich mich
Vorsitzender dieses Projekts nennen, das heute schon nachhaltig in
die Gesellschaft hinein wirkt, aber bei alldem bin ich
allerhöchstens ein kleines Rad im Getriebe - die hauptsächliche
Arbeit leisten viele andere ... |